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freitag :: 31 oktober, 2003
   
 
rotorrr

> ist eine gruppe individualisten.
> ist eine initiative, die auf teilnahme von seiten anderer einzelpersonen zählt. > Arbeiten und diffusion werden daraus parallel in zwei Umgebungen gebildet: in der körperlichen ebene und im internet, neue Möglichkeiten werden untersucht, wege, die aus der superposition derselben erzeugt werden.

Die ebnung der konfrontation zwischen den geographischen-/physikalischen umlagerungen, verstanden wie eine ' reale Welt, ' und Internet-/cyberraum, kostruieren wir unsere arbeiten waehrend wir kode ( topographie) der beiden systeme verknuepfen schauspielernd in koerperlicher umgebung , neue bonde oder ankunftspunkte oeffnend zur erfahrung neuer abenteuer.

Die direkten aktionen oder interventionen auf skala 1:1 werden in städtischen, vorstaedtischen- und landwirtschaftlichen gegenden gemacht. Obgleich dies vorher in einem beschlossenen projekt geplant wurden, werden sie auf total unerwartetete und improvisierte weise durchgeführt , rufen den abenteuergeist hervor und schicken uns zu den kindern ' ursprüngliches gefühl, beim einführen von räumen und unbekannten situationen; die generationen der schaefer, die' transhumancias ' auf ueberlebensweisen lebten , die die geographischen massen kreuzten, geführt bei ihren eigenen notwendigkeiten....... >from *( RoToR ) website*.


verwandter context
>
faites de la lumiere: in einer welt der dunkelheit, mach dein licht oeffentlich. 16.juni 2003
> citymine[d] + umos presentation.30. mai 2003
> psy-geo-conflux: die bedeutung von leben in der stadt. 14.mai, 2003
> openfridays@straddle3 2002-2003 [ca].

imago
>
staedtische entdeckungen: rotorrr entfacht poble now

openfriday@straddle3
·······························
rotorrr presentation
freitag,31 oktober 2003. 20 uhr
straddle3. c/ riereta, 32 1-3
barcelona

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mittwoch :: 29 oktober, 2003
   
 
Skype: P2P-Telefonie

Die Peer-to-Peer (P2P) Technologie wurde durch Filesharinganwendungen, wie Napster und KaZaA verbreitet und populär gemacht. In diesem Zusammenhang ermöglicht es die P2P-Technologie dem Anwender Dokumente anzubieten, nach solchen zu suchen und dann herunterzuladen. Ein echtes P2P-System zeichnet sich unserer Meinung nach dadurch aus, dass alle Knotenpunkte in einem Netzwerk in dynamischer Weise verbunden sind, um bei der Lenkung und der Verarbeitung des Datenverkehrs und bei Tasks, die große Bandbreite erfordern, zusammenzuarbeiten. Alles Aufgaben, für die ansonsten ein zentraler Server zuständig wäre.

Dezentralisierte P2P-Netze, wie etwa FastTrack (die P2P-Technologie, auf der KaZaA basiert), haben gegenüber herkömmlichen Client-Server-Netzen gewisse Vorteile. Sie können beliebig erweitert werden, ohne dass dadurch die Suchzeiten verschlechtert würden, oder die Notwendigkeit kostspieliger zentralisierter Resourcen bestünde. Sie nutzen die Rechen- und Netzwerkleistung der Computer, der einzelnen Anwender, da diese Resourcen ständig in direkter Proportion zum Netz selbst mitwachsen. Jeder neue Knotenpunkt, der zum Netz hinzukommt, bringt Rechenleistung und Netzwerkbandbreite mit.

Für die Gründer von Kazaa war P2P-Telephonie nur ein natürlicher nächster Schritt. P2P könnte dadurch stark an Bedeutung gewinnen und so wurde Skype gegründet. Man wollte das erste Netz für P2P-Telephonie entwickeln. Obwohl es internetbasierte Telephonie-Technologie, basierend auf Voice-over-IP (VoIP), bereits seit mehreren Jahren gibt, erreichte diese jedoch nie den Mainstream-Markt.

Die Erfahrung, die wir durch die Schaffung des populärsten dezentralen P2P-Netzes (Kazaa) und dem größten P2P-basierten Netzwerk zur Verteilung von Inhalten (Joltid PeerEnabler) gesammelt haben, hat es dem Skype-Team ermöglicht, alle in einem Netzwerk zur Verfügung stehenden Resourcen erfolgreich einzusetzen. Dies hat es uns erlaubt, die Fehlerquote bei Anrufen zu senken und die Qualität gegenüber der herkömmlichen Telefontechnologie zu erhöhen. All das wird ohne teuere zentrale Technik erreicht. Außerdem gefällt uns der Gedanke, dass wir eine der benutzerfreundlichsten Schnittstellen anbieten! >aus *What is Skype? P2P Telephony Explained*.

Verwandte Themen
>
Voice over IP (VoIP), auch Internet-Telefonie oder IP-Telefonie genannt. Wikipedia.
> new VoIP standard for videoconferencing technology that routes phone calls over the internet. Neuer Standard macht Videokonferenzen so einfach wie eMail. ITU übernimmt die H.350-Architektur, die von der Internet2 Working Group entwickelt wurde. 3. September 2003.
> wireless IP telephony: SymPhone system by TeleSym.
> Grokster und Morpheus überleben: Verbot der Technologie des 21. Jahrhunderts gescheitert. 5. Mai 2003.

imago
>
Telefongespräch: zweite Ausgabetechnologie

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montag :: 27 oktober, 2003
   
 
Konflikteingriffe bei paaren

Verheiratete heterosexuale paare können von den homosexuellen und lesbischen paaren entsprechend den zuerst erschienenen beobachtungsstudien der homosexuellen verhältnisse sehr viel lernen. "Homosexuelle und lesbische paare sind viel reifer, ruecksichtsvoll beim versuchen, ein verhältnis zu verbessern und ein grösseres bewußtsein der gleichheit in einem verhältnis als paar zu haben,", sagte John Gottman, ein emeritus professors der universitaet Washington fuer psychologie, der die forschung zusammen mit Robert Levenson, ein psychologieprofessor der universität von Kalifornien, Berkeley,leitete.

"Normale Paare beginnen eine konfliktdiskussion an viel negativerer stelle, als schwule und lesbierpaare. Homosexuale beginnen die gleiche art von diskussionen mit mehr humor und zuneigung, sind weniger dominierend und zeigen beträchtlich positivere gefühle als heterosexuale paare. Der start der diskussion ist kritisch. Wenn es schlechte anlaeuft in einem heterosexualen verhältnis, haben wir gefunden, daß es zu 96 prozent negativer wird. Schwule und lesbien sind wärmer weniger kriegführend und freundlicher. Sie sehen es immerwieder in ihren diskussionen, und ihr partner empfängt die nachricht, die sie mitteilen.

Demnach erlaubt sich der Partner, auf positive weise beeinflußt zu werden. in verheirateten heterosexualen paaren ist eine diskussion viel mehr ein machtkampf in dem jemand als ungültig erklärt wird.", Homosexuelle und lesbische verhältnisse scheinen, gekennzeichnet zu werden durch, was Gottman nennt "der triumph der positiven gefühl oder negativen gefühle."

Dan Yoshimoto, ein UW-Psychologiedoktorstudent, der an den studien arbeitete, fuegt hinzu, daß die art und weise,wie schwule ihre konflikte loesen, der Kleber sein können, der Stabilität in den homosexuellen verhältnissen beibehält. "Die gesamte implikation dieser forschung ist, daß wir von allen stereotypes der homosexuellen verhältnisse weg muessen und mehr respekt für sie als festgelegte verhältnisse haben müssen. Gays und lesbien könnten kompetenter in einem reifen verhältnisses sein. Unsere Daten schlagen vor, daß unsere gesellschaft seine police nachprüfen muß und das, das, wir Liebe wertschaetzen und ehren sollten, wo immer wir sie finden, "sagte Gottman.

Das national institut fuer mentale gesundheit hat diese untersuchung gesponsort. >from *schwule und lesbische beziehung koennen heterosexuellen zeigen wie sie ihre beziehungen verbessern koennen* 20.oktober 2003

related context
>
UCLA wissenschaftler finden gene organisieren maennliche und weibliche gehirne unterschiedlich; forschung schlaegt vor, dass sexuelle identitaet vor der geburt hard-wired ist. october 21, 2003
> sexuale orientation 'hard-wired' vor der geburt- neue beweise enthuellt. 2.oktober, 2003
> biodiversitaet schliesst sexuale verschiedenheit ein: erweitertes konzept von biodiversitaet. 14.juni, 2002

imago
>
was braucht ihr beiden...
leim, oel, oder villeicht nur klebeband

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freitag :: 24 oktober, 2003
   
 
zoomorphisch: neue trends in der architektur

Die V&A oeffnet Zoomorphic diesen herbst , eine ausstellung, die die neue welle der zeitgenössischen architektur untersucht, inspiriert bei tieren. Die ausstellung zeigt mehr als 40 gebäude internationaler architekten. entweder strukturell, sichtlich oder organisch, verdanken die gebäude ihre formen dem tierkönigreich, die außerordentliche formen und designs kreiren, die auf neue weisen funktionieren.

Nicht seit dem hervortreten von art Nouveau vor einem jahrhundert gab es solch eine eruption von gebäude, die von der natürlichen welt inspiriert wurde. Neue baumaterialien und computerdesign-software haben es ermoeglicht, diese gebäude zu erschaffen..., Die tierentsprechungen in der arbeit dieser architekten erstrecken sich über das gesamte tierkönigreich. Sie schließen häuser wie seesterne und schmetterlinge, museumsgebäude wie armadillos und kokons und eine anzahl der animalistichen gebäude , die die Tradition der exzenteriker kuesten architektur aufrecht halten. Zoomorphic zeigt beispiele solcher gebäude aus der ganzen Welt, keins mehr als 15 jahre alt und viele noch im bau.

Der veranstalter von Zoomorphic, Hugh Aldersey-Williams, sagte: "eine der einsperrensten und interessanten architektur, die heute von den größten architekten der welt entworfen wird, wird durch tierformen, entweder in einer sehr direkten weise inspiriert oder, wenn architekten subtiler von der biologischen welt borgen. Einige architektur ist whimsical und fantastisch, aber es gibt auch einen ernsten wissenschaftlichen antrieb. Waehrend architekten mehr von der welt der biologie lernen, sind sie immmer mehr in der Lage, gebäude in harmonie mit dem natürlichen und errichteten Klima zu kreeiren."
>from *ZOOMORPHIC. Eine V&A ausstellung ueber zeitgenoessische architektur inspiriert bei tieren*.18.september, 2003- 4. Januar 2004.

related context
>
zoomorphic ausstellung website.
> projekt zoomorphic von hugh aldersey-williams. "Fuer mich zeigt diese ausstellung die wachsende bedeutung der sich ueberschneidenden bewegungen zwischen kunst und wissenschaft. Die meisten meiner projekte waren basiert in einem von von denen: hier kommen beide zusammen"

imago
>
in einer zoomorphischen struktur leben
basiert auf aardvark forelimbs [oryteropus]

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mittwoch :: 22 oktober, 2003
   
 
Yanomami, Geister des Waldes

Die Yanomami, Geister des Waldes, machen internationale Künstler mit den Schamanen von Watoriki (Windy Mountain) bekannt. Watoriki ist ein Dorf der Yanomami im brasilianischen Amazonasgebiet. Die Absicht dieser Ausstellung (Mai - Oktober 2003) ist es nicht, in so etwas wie Mitleid oder Bevormundung zu verfallen, sondern unser Konzept von Bildern und Repräsentationen mit dem anderer Kulturen in Verbindung zu bringen und zu entdecken, wie die traditionelle, immer noch stark vom Metaphysischen geprägte Welt der Yanomami sich immer noch in unterschiedlichsten Facetten der 'savage mind' in unserer Gesellschaft wiederfindet.

Dieser Austausch wurde in Zusammenarbeit mit den Schamanen von Watoriki und Davi Kopenawa, ihrem Sprecher, organisiert. Infolgedessen tragen die Yanomami weder Federschmuck, noch irgendwelchen anderen 'Ameridian' -oder 'Crossover' - Kunstschmuck. Ebensowenig handelt es sich um eine ethnologische oder humanitäre Ausstellung. Da die Yanomami hier unter dem Aspekt der Gleichstellung gezeigt werden, bieten die Filme, Fotos, Gemälde, Skulpturen und Videoinstallationen der Ausstellung ein Netz von Korrespondenzen, die mit den wichtigsten Themen und kosmologischen Ideen und visionären Erfahrungen der elf Schamanen von Watoriki in Verbindung stehen.

Die Ausstellung zeigt Werke und Arbeiten von Claudia Andujar, Lothar Baumgarten, Vincent Beaurin, Raymond Depardon, Gary Hill, Tony Oursler, Wolfgang Staehle, Naoki Takizawa, Adriana Varejão , Stephen Vitiello, Geraldo Yanomami, Joseca Yanomami und Volkmar Ziegler.

Die Ausstellung wurde von der Cartier-Stiftung unter Mitarbeit der Yanomami aus dem Dorf Watoriki, Brasilien, organisiert. Weitere Mitarbeiter sind Survival International, die brasilianische NGO CCPY und der Anthropologe Bruce Albert. >aus *Yanomami, Spirit of the Forest exhibition site*. 15-16. Oktober 2003.

Verwandte Themen
>
survival international for tribal peoples. Survival ist eine weltweite Organisation, die Stammes-Völker unterstützt. Sie kämpft für ihr Recht, selbst über ihre Zukunft entscheiden zu können und hilft ihnen, sich, ihr Land und ihre Menschenrechte zu schützen.
> yanomami.
> Das Entstehen von Kunst und Verstand. Von Roy Ascott.

imago
>
Odilon Redon, Geist des Waldes, starrt Yanomami Köcher und Pfeilspitzen an

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montag :: 20 oktober, 2003
   
 
erstes yuhangyuan in der erdumlaufbahn: chinas erstes bemanntes

das erste bemannte raumschiff - Shenzhou V (heilige quelle V) schiesst am 15.oktober 2003 in den all vom satellitenzentrum Jiu Quan. Yang Liwei, Chinas erster astronaut im all [ yuhangyuan auf chinesisch ], verbrachte 21 stunden im all, die erde 14mal umkreisend. Shenzhou-5 reiste 600.000 Kilometer während des Fluges.

China war der dritte staat, der einen mann ins all befoerderte nach der ehemaligen SU und den Vereinigten Staaten. [ die ehemalige sowjetische union sendete Yuri Gagarin im jahre 1961. John Glenn war der erste Amerikaner im all 1962] 1992 startete das land ein bemanntes spaceflightprogramm, unmittelbar nach Erfolg, handgemachte erdsatelliten in den raum geschickt zu haben. Raumfahrzeuge der Reihe Shenzhou absolvierten erfolgreich 4 reisen ins all von 1999 bis 2002 unter dem Programm.

Die Rückkehr Yangs zur erde vom weltraum bedeutet die beendigung des ersten
Schrittes, der durch China unternommen wird, um seine pläne für raumerforschung einzuführen. Die folgenden schritte sind, -- versuche zur raumwanderung, rendezvous und ankern der raumschiffe und die aufstellung eines raumlabors.

In naher zukunft, hoch oben im all,ueber der erde, wird es eine Raumstation geben, die, wie Shenzhen-5, das gerade Geschichte gemacht hat, von Chinesen
entworfen, errichtet und bemannt werden. >from *China Corporation fuer Weltraumswissenschaft und Technologie *. 15-16 Oktober, 2003.

verwandter kontext
hintergrund: chronologie des chinesischen weltraumprogrammes.
> interorbitale systeme
um den ersten teenager in den all zu schiessen
. 26.september 2003
> eu und china sind bereit am galileo zusammenzuarbeiten -das europaeische globalsystem system fuer satelliten navigation. 18.september 2003
> columbias unfalluntersuchungs team veroeffentlicht den letzte bericht. 26.august 2003
> der internationale raumfahrtsstationsueberblick.
> iss, expedition 1 . november 2, 2000

imago
>
i did not see Great Wall from space [yang liwe]

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freitag :: 17 oktober, 2003
   
 
neurologische netzsysteme: daten-teilen im informationszeitalter

Um das gehirn von molekülen zu verhalten zu studieren, stellen sich neurologen der herausforderung die kommunikation einer auftauchenden fülle von informationen in zusammenhängende zugängliche formen zu bringen.

Die beendigung des menschlichen genomprojektes hat eine neue Ära eingeführt, in der biologie zu einer informationswissenschaft geworden ist. In dieser neuen Ära wird das teilen der informationen zu einem kritischen aspekt der wissenschaftlichen entdeckung. Als direktoren des nationalen Institutes fuer Gesundheit (NIH), der neurologie gewidmet, erkennen wir einige bereiche der forschung, in der das teilen von primärdaten notwendig für uns ist, um unsere wissenschaftlichen Ziele, einschließlich des Gehirn-Diagramms, Genetik und klinische Versuche zu erreichen. Fortschritt in jedem dieser bereiche erfordert nicht nur neue werkzeuge für das teilen von informationen aber auch veraenderung in unserer wissenschaftlichen kultur...

Während es einige initiativen im NIH gibt, die anstreben die informatiksperren zum teilen von daten und zur erleichterung von zusammenarbeit, von koordination und von berechnung zu überwinden, erkennen wir, daß nicht alle behinderungen zum daten-teilen ( data- sharing) technisch sind. Das aufkommen von neurobiologie als informationswissenschaft zeigt auch, daß die akademische kultur, in der unsere wissenschaft sich entwickelt und die publikationskultur, in der unsere wissenschaft mitgeteilt wird, sich veraendern muß... die art der Publikation selbst muß sich wandeln in einer Ära , wo einige der wichtigsten beiträge auftauchen aus kompletten beschreibungen neuer landschaften (analog zu neuen genomen und neuen galaxien) anstatt der Tests der spezifischen hypothesen...

Wissenschaftliche publikation, wie wir sie ausgedruckt gekannt haben, ist langsam und kostspielig, mit begrenztem zugang, fuer diejenigen ohne kapital fuer eine einzelne subskription oder die nähe zu einer bibliothek mit einer institutionssubskription. Ausserdem bedeutet Daten-teilen (data- sharing) den offnen zugang zu veröffentlichung, und auch daten, ob durch bemühungen einer kartenerstellung oder durch hypothese geleitete experimente, so schnell wie moeglich und frei für die wissenschaftliche gemeinschaft vorhanden sein koennnen. Während wir von der ' dekade des gehirns auftauchen, ' erreichen wir eine dekade, in der das daten-teilen die währung für fortschritt in der neurologie ist. Die bemühungen, die durch zusammenarbeit, koordination und berechnung duerchgefuehrt werden, sollten die daten, die werkzeuge und die betriebsmittel erbringen, die neurologen in den kommenden dekaden benötigen. Wir hoffen, daß neue elektronische publikationen mit offenem zugang diese aenderung beschleunigen werden und stellen den träger für die Verbreitung der aufregendsten Entdeckungen in der Neurologie in einem schnellem, respektierten und bereitem format zur verfügung. >from*Neurologische Netzwerke: Daten Teilen im informationszeitalter von Thomas R insel, Nora D Volkow, Ting-Kai Li, James F Battey, Story C Landis*.PLos Biologie, Volumen 1, issue 1, Oktober 2003.

verwandter kontext
>
human brain project.
> warum plos zum veroeffentlicher wurde. 13.Oktober 2003
> gratis wissenschaftsmagazin hits presse. neues journal was bezahl-pro-blick wissenschaft herausfordert. 10.oktober,2003
> eine oekonomische analyse zur wissenschaftlichen veroeffentlichung. ein report gesponsert vom wellcome trust. januar, 2003/ ueberarbeitete version, oktober, 2003
> kommune wissenschaft: einen freien fluss von wissen bauen. 15.maerz,2002
> oeffentliche bibliothek der wissenschaftsjournale: ein neus modell fuer wissenschaftliche veroeffentlichung. 10.september 2001

imago
>
Zaunöffnen-zugangslandschaften des Falzes alte

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mittwoch :: 15 oktober, 2003
   
 
Das Gehirn - ein dynamisches Netzwerk: Neues Paradigma über die Arbeitsweise des Gehirns

Wissenschaftler sind dabei, ein neues Paradigma über die Funktionsweise des Gehirns zu erarbeiten. Sie nehmen an, dass das Gehirn nicht ein großes, statisches Netzwerk ist, wie bisher angenommen, sondern vielmehr ein dynamisches, sich änderndes Netzwerk, das sich ständig in einem Prozess des sich-anpassens befindet, um den laufenden Kommunikations -und Berechnungs-Anforderungen gerecht zu werden.

Professor Terrence Sejnowski vom Salk Institut (ein Pionier auf dem Gebiet der computationalen Neurowissenschaften) und Professor Simon Laughlin von der Cambridge University meinen dass das menschliche Gehirn dazu in der Lage ist, als ein sehr effizientes "hybrid device" zu operieren. Es ist fähig weit mehr hochkomplizierte Rechenoperationen durchzuführen, als die leistungsfähigsten Computer. Die weitreichenden Kommunikationssysteme in Gehirnen wurden außerdem im Laufe der Evolution im Hinblick auf Energie-Effizienz optimiert. "In der Vergangenheit waren wir lediglich dazu in der Lage, Hirnfunktionen anhand einzelner Neurone oder lokale Neuronennetzwerke zu untersuchen. Wir konnten sozusagen die Bäume sehen", sagt Sejnowksi. "Aufgrund des Durchbruchs bei den Aufnahmetechniken, inklusive Bilddarstellungen des Gehirns, die uns ein globales Bild der Hirnaktivität geben, und durch Fortschritte in der computationalen Neurobiologie, können wir nun eine weitaus globalere Perspektive einnehmen. Wir schauen nun auf den gesamten Wald und wir stellen die Frage: Wie hat sich der Wald entwickelt?" >aus *Salk Researcher Provides New View on How the Brain Functions*. 25. September 2003.

Verwandte Themen
>
computational neuroscience on the world wide web.
> Synapsen: Plastizität und Stabilität. 19. Februar 2003.
> Synaptische Plastizität: wie Erfahrungen das Gehirn neu Verdrahten. 23. Januar 2003.
> genes, neurons, internet: Richtlinien für Netzwerke organisieren. 11. November 2002.
> brain's pattern perception in artificial world: rise to maladaptive superstitions. 10. April 2002.
> fantasy and reality handled by different parts of the brain. 8. April 2002.
> human perception controlled by single neurones. 29. Januar 2002.

imago
>
gehirn synopsen wald: ein dynamisches netzsystem

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montag :: 13 oktober, 2003
   
 
niedrige latente hemmung: eine der biologischen grundlagen der kreativität

Psychologen von der universität toronto und harvarduniversität haben eine der biologischen fundamente der kreativität identifiziert. die gehirne kreativer leute scheinen mehr offen fuer eingehende stimulationen aus der ihnen umgebenen umwelt zu sein. die gehirne anderer leute koennten die gleiche information auslassen durch einen prozeß namens ' latente hemmung ' - definiert als unbewußte kapazität eines tieres, anregungen zu ignorieren, die erfahrungsgemaess irrelevant fuer ihre notwendigkeiten sind.

"das bedeutet, dass kreative einzelpersonen in verbindung mit den extra informationen, die staendig aus ihrer umgebung einstroemen, bleiben " meint co-autor und psychologieprofessor der universitaet toronto jordan peterson. "die normale Person stuft einen gegenstand ein und vergisst ihn dann, obwohl dieser gegenstand viel komplizierter und interessanter ist, als er oder sie denkt. die kreative person im gegenteil ist immer offen fuer neue moeglichkeiten."

die autoren theoretisieren, dass latente hemmung positiv sein kann, wenn sie mit hoher intelligenz und und guter positiver erinnerung kombiniert ist- die kapazitaet an viele sachen zu gleich zu denken- aber negativ andernfalls. peterson denkt " wenn man offen ist fuer neue information/ ideen, dann muesste man dazu in der lage sein sie intelligent und sorgfaeltig auszuwaehlen und zu editieren. " wenn du 50 ideen hast, nur 2 oder 3 sind wahrscheinlich gut. man muss in der lage sein, abzusondern, oder man wird ueberflutet.

"wissenschaftler haben sich fuer lange zeit gefragt warum verruecktheit und kreativitaet verbunden zu sein scheinen" meint carson " es ist wahrscheinlich, dass niedrige niveaus der latenten hemmung und der aussergewoehnlichen flexibilitaet der gedanken unter einigen bedingungen zur geisteskrankheit fuehren koennten und unter anderen zur kreativen vollendung."

"wir sind sehr froh ueber die resultate dieser studien" sagt peterson. " es scheint dass wir nicht nur eine die biologischen grundlagen der kreativitaet identifiziert haben, und uns auch in richtung des knackens eines uraltem geheimnisses bewegen, naemlich die beziehung zwischen genie und verruecktheit und den tueren der wahrnehmung. " >from *biologische grundlagen der kreativitaet in verbindung zu geisteskrankheit. kreative menschen mehr offen fuer stimulation aus der umwelt*. september 30, 2003

verwandte texte
>
abstrakte gedanken: wissenschaftliche und ethische anwendungen. 30.oktober, 2001
> text prozessierung: mentales operationssystem. 4.januar, 2002

imago
>
halten sie ihr gehirn offen fuer kontext.

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freitag :: 10 oktober, 2003
   
 
Kosten der Intelligenz

Lernen erlaubt es einem Tier, sein Verhalten auf adaptive Weise einer sich ändernden Umgebung anzupassen, in der die 'fitness consequences' eines gegebenen Verhaltens von Generation zu Generation, oder sogar innerhalb einer einzigen Lebensspanne, variieren. Während die Leistungen, die aus Fähigkeiten resultieren, verhältnismäßig gut erforscht sind, weiß man immer noch wenig über die Kosten, die besagte Fähigkeit haben kann, über die Einschränkungen in ihrer Entwicklung und über die Natur der vererbten Variationen, bei die natürliche Selektion Auswirkungen zeigt. Wie bei jedem Merkmal, das mit Fähigkeiten in Verbindung steht, ist das Wissen über diese Aspekte von essentieller Bedeutung, wenn es darum geht, zu verstehen, warum, wie und wann sich Lernfähigkeit durch natürliche Selektion entwickelt.

Die Existenz von Nachkommenschaften, die eine höhere Lernfähigkeit entwickelten (High-learning lines) und von Nachkommenschaften mit niedrigem Index bzgl. Lernfähigkeit, jedoch gleichem Ursprungs (Low-learning lines) eröffnet die Möglichkeit, den Preis evolutiver Fähigkeiten der Lernfähigkeit zu studieren. Es wurden solche Kosten postuliert - die neuralen Strukturen und Prozesse sind Kosten im Hinblick auf Energie, was Auswirkungen auf die Überlebensfähigkeit, die Reproduktion oder die Qualität des Nachwuchses haben müsste, speziell bei Nahrungsknappheit. Dennoch gibt es bisher kaum Beweise für solche Kosten. Um solche Kosten zu untersuchen, verglichen wir die Konkurrenz-Fähigkeit von Larven aus Populationen, die höhere Lernfähigkeiten entwickelten, mit der Konkurrenz-Fähigkeit von Kontroll-Populationen. Bei Nahrungsmittelknappheit zeigten die Fliegen der Linien mit hoher Lernfähigkeit eine geringere Konkurrenz-Fähigkeit, als die Linien mit niedriger Lernfähigkeit. Die Ausbildung einer höhereren Lernfähigkeit bei der Nachkommenschaft mit hoher Lernfähigkeit konnte also mit einer Veringerung der Konkurrenz-Fähigkeit der Larven in Verbindung gebracht werden. Wir haben es also mit dem ersten direkten Beweis einer evolutiven Kompensierung zwischen der Lernfähigkeit und einer anderen ökologisch wichtigen Fähigkeit zu tun.

Bei den oben beschriebenen Kosten handelt es sich um einen konstitutiven Preis der Lernfähigkeit, den Idividuen mit hoher genetisch bedingter Lernfähigkeit zahlen müssen, egal, ob sie diese Fähigkeit nutzen oder nicht. Auf der anderen Seite ist der Vorgang des Lernens an sich kostspielig im Hinblick auf die aufgewendete Energie für den ganzen Prozess und die Speicherung der Information. So gesehen zeigen Individuen, die dazu gezwungen werden, verstärkt ihre Lernfähigkeit über lange Zeiträume zu nutzen, in manchen Fällen eine gewisse Abnahme der Fruchtbarkeit und der Überlebensfähigkeit, im Vergleich mit Individuen des gleichen Genotyps, die nicht zum Lernen gezwungen werden. >aus *Evolutionary biology of learning ability in Drosophila*

Verwandte Themen
>
abstract thought on non-human animals: scientific and ethical implications. 16. Oktober 2001.
> chip implant for humans. 30. Oktober 2000.

imago
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Ein Drosophilakopf geht Intelligenz einkaufen und findet etwas über seine Hoden heraus

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mittwoch :: 8 oktober, 2003
   
 
cooperation evolution: symbiotische Organismen, soziale Tiere und Widerwillen gegen Ungerechtigkeit

Symbiotische Organismen
Manche Hülsenfrüchte, die auf ein für sie vorteilhaftes Bodenbakterium (genannt Rhizobia) angewiesen sind, das ihre Wurzeln infiziert und ihnen Stickstoff liefert, scheinen eine Art Kooperation zu begünstigen, die eine Art Abgabe von den Bakterien fordern, die ihren Teil der Symbiose nicht erfüllen. "Im Fall der Sojabohne zeigt sich, dass die Pflanze die Rhizobia-Bakterien sanktioniert, wenn sie keinen Stockstoff liefern. Die Sanktion sieht so aus, dass die Pflanze die Sauerstoffzufuhr für die Rhizobias senkt. Auf diese Weise kann die Wirtspflanze die Umgebung der symbiotischen Bakterien zu Gunsten einer Entwicklung von Kooperation beeinflussen und sich so versichern, dass sich die bakteriellen 'Betrüger' langsamer reproduzieren." >aus *Cooperation is a no-brainer for symbiotic bacteria*. 4. September 2003.

Netzwerkdynamik organisiert Sozialstrukturen
Die Fähigkeit bestimmter Tiere, komplizierte Sozialsysteme zu bilden -- besonders Menschen und soziale Insekte -- wird von vielen Biologen als eine der Spitzenleistungen biologischer Adaptation und Komplexität angesehen. Soziale Organisation ermöglicht Organismen Arbeitsteilung, Spezialisierung auf bestimmte Aufgaben und versetzt sie in die Lage, Arbeitsabläufe zu koordinieren. Durch Organisation erreichen soziale Tiere erstaunliches...Netzwerkdynamik kann organisierte soziale Strukturen bilden, wenn relativ einfache Verbindungen zwischen mehreren Individuen einer Gruppe Verhaltensmuster steigender Komplexität erreichen. Ähnlich, wie durch relativ einfache mathematische Regeln hochkomplexe mathematische Muster entstehen können. >aus *Social insects point to non-genetic origins of societies. Social structures form through group dynamics, not trait selection*. 4. September 2003.

cooperation evolution: Widerwillen gegen Ungerechtig
Während der Evolution der Kooperation, scheint es für Einzelpersonen erstrebenswert geworden zu sein, ihren eigenen Nutzen und Gewinn, den sie aus einer Anstrengung ziehen, mit dem der anderen zu vergleichen, um dadurch die eigene relative Tauglichkeit zu erhöhen. Menschen weisen oftmals einen möglichen Gewinn zurück, wenn er als unfair angesehen wird (selbst wenn er vorteilhaft ist). Trotz gewisser Unterschiede, handelt es sich dennoch um eine weit verbreitete Annahme innerhalb der gesamten Menschheit. Wenn ein Sinn für Fairness die Entwicklung von Kooperation gefördert hat, so zeigen auch einige Tiere eine Abneigung gegen Ungerechtigkeit. Am ehesten ist dies bei sozialen Spezies mit toleranten Gesellschaftsformen zu erwarten, solche also, wo Individuen eine berechtigte Abneigung zwischen sich selbst und anderen Gruppenangehörigen erwarten können. Die Erkenntnis, dass Primaten und Menschen ähnliche Reaktionen zeigen, gibt Einblick in die Entwicklung solcher emotionaler Reaktionen. Forscher und Ökonomen erhalten so neue Sichtweisen in Bezug auf die Frage, warum Menschen bestimmte ökonomische Entscheidungen treffen in Bezug auf Bemühung, Gewinn und Verlust. >aus *Yerkes researchers first to recognize sense of fairness in nonhuman primates. Findings shed light on the role of emotion in human economic interactions*. 17. September 2003.

Verwandte Themen
>
commons-based peer production in the digitally networked environment. 19. Dezember 2002.
> neurophysiology of sympathy: Muster der Gehirntätigkeit. 10. Dezember 2002.
> human cooperation: biologische Grundlage entdeckt. 19. Juli 2002.
> cooperation and affiliation: Primärsozialverhalten bei Primaten. 25. Februar 2002.

imago
>
Sonderangebot bei der Symbiose: Gratis?

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montag :: 6 oktober, 2003
   
 
guess who died: Über Arafat in der israelischen Kunst

"Die Ausstellung 'Guess who died' wird direkt von Yasser Arafat kontrolliert. Er ist die Inspiration für ihr Entstehen. Es handelt sich folglich um eine Ausstellung, die an bestimmte Ursachen und direkte Verbindungen (von der Ausstellung zu Arafat und von ihm zum palästinensischen Terrorismus und Widerstand) gebunden ist. Der volle Titel der Ausstellung lautet 'Guess who died: Über Arafat in der israelischen Kunst'. Es werden Gemälde (von den 70er Jahren an), Fotografien und Filmausschnitte gezeigt, die persönliche und ideologische Aspekte ebenso, wie private und institutionelle nebeneinander und einander gegenüberstellen." Ory Dessau.

Teilnehmende Künstler: Avner Bengal, Getter Tamar, Pavel Wolberg, Michal Na'aman, Ruti Nemet, Eli Petel, Adam Rabinowitz. >aus *Guess who died. Group Exhibition*. Dvir Gallery, Tel Aviv. 24. Juli 2003 - 6. September 2003.

Verwandte Themen
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Latest israeli incitement: Eine Ausstellung in Tel Aviv diffamiert Präsident Arafat. International Press Center. 3. August 2003.
> Tel Aviver Ausstellung zeigt Arafat als Brücke zum Verständnis der Palästinenser. 1. August 2003.
> al-wasiti art center: art bridge between palestine and the outside world. 3. Juli 2002.
> mirroring evil: nazi imagery/recent art. 18. März 2002.
> Present Tense von Mona Hatoum. 9. Januar 2002.

imago
>
Arafat, wer ist Yassir?

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freitag :: 3 oktober, 2003
   
 
Herbst löst Vergrößerung des Gehirns der amerikanischen Meise aus

Jeden Herbst durchstreift die amerikanische Meise ein viele Quadratkilometer großes Gebiet, auf der Suche nach Samen und Körnern, die dann an hunderten verschiedener Orte, in Bäumen und am Boden, versteckt werden. Im nachfolgend harten Winter kehrt der kleine, nimmermüde Singvogel, der lediglich um die 12 Gramm wiegt und in die Innenseiter einer menschlichen Hand passt, zu seinen Verstecken zurück, um sich seine Nahrung zu holen.

Das unfehlbare räumliche Gedächtnis des kleinen Vogels ist bemerkenswert, sagt Colin Saldanha, Assistenzprofessor der Biologie an der Lehigh University und Anatom, der über sechs Jahre Singvögel studiert hat. Das was Saldanha jedoch wirklich überraschend findet, ist das, was sich im Inneren des winzigen Vogelhirns abspielt. Im Herbst, wenn die amerikanische Meise auf Futtersuche geht, vergrößert sich ihr Hippocampus, also der Teil des Gehirns, der für die räumliche Organisation und das räumliche Gedächtnis verantwortlich ist, um ungefähr 30 Prozent, indem neue Nervenzellen hinzugefügt werden. Im Frühling, wenn dann diese großartigen Gedächtnisleistungen kaum noch benötigt werden, schrumpft der Hippocampus der amerikanischen Meise zurück auf seine normale Größe.

Durch das Studium der Neurogenese bei der Schwarzhauben-Meise, hofft Saldanha mehr darüber zu erfahren, wie Hormone bei der Entwicklung und Reorganisierung des Gehirns helfen. Er ist vor allem an der Rolle der Östrogene beim Wachstum des Hippocampus interessiert. "Unsere Aufmerksamkeit gilt der Fähigkeit von Nervenzellen und Nervenverbindungen, Östrogen im Gehirn zu produzieren. Wir fragen uns, ob diese Fähigkeit mit der Reorganisation des Gehirns in Zusammenhang steht", sagte er. "Wir sind die erste Forschungseinrichtung, glaube ich, die sich mit der Östrogen-Synthese von Neuronen im Hippocampus von Singvögeln auf elektronenmikroskopischer Ebene beschäftigt. Es kann sogar sein, das wir in der Tat das einzige Labor sind, das diese Technologie benutzt, um das räumliche Gedächtnis von Singvögeln zu erforschen." >aus *As autumn approaches, this chickadee's brain begins to expand. New nerve cells put fall foraging on fast track*. 11. September 2003.

Verwandte Themen
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'good' chemical, neurons in brain elevated among exercise addicts. 26. September 2003.
> synaptische Plastizität: wie Erfahrungen das Gehirn neu verdrahten. 23. Januar 2003.
> Neurogenese: im Gehirn von erwachsenen Menschen beobachtet. 6. März 2002.
> autumnal equinox. 22. September 2001.
> neurogenesis in the adult human hippocampus. November 1998.

imago
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Vergrößerung des Hippocampus der amerikanischen Meise. Hast du all deine Körner gesammelt?

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mittwoch :: 1 oktober, 2003
   
 
Die Natur der Realität: Buddhismus und Wissenschaft

Seit seiner Gründung wurden im Buddhismus Meditationsmethoden entwickelt und verfeinert, die die Natur des Verstandes mit dem Verstand selbst als Untersuchungsinstrument erforschen. Während eines ganzen Milleniums wurden die Resultate dieser Forschungen in buddhistischen Universitäten mittels exakter wissenschaftlicher Methoden analysiert.

Der Dalai Lama trifft sich während verschiedener Präsentationen und Diskussionsrunden mit Wissenschaftlern, Akademikern und buddhistischen Gelehrten am MIT. Basierend auf fast zwei Jahrzehnten privater Treffen tauscht man sich zum Thema 'Wie der Verstand arbeitet' aus: 'Investigating the Mind'. Es handelt sich um einen Austausch zwischen Buddhismus und Bio-Verhaltenswissenschaft und man möchte die Gemeinsamkeiten dieser beiden starken empirischen Traditionen, dem tibetanischen Buddhismus und der biologischen Verhaltenforschung, ermitteln. Beide Traditionen fühlen sich dem Verständnis und der Erforschung der Funktionsweise des Verstandes verpflichtet, auch wenn sie sich dem Thema auf sehr unterschiedliche Weise annähern.

'Investigating the Mind' wird u.a. vom McGovern Institute for Brain Research at MIT und dem Mind and Life Institute gesponsort. Die MIT-Konferenz ist das elfte Mind-and-Life-Treffen (Mind and Life XI) und im Westen das erste überhaupt mit öffentlicher Teilnahmemöglichkeit. Seit 1987 veranstaltet das Mind and Life Institute kleine zweijährig stattfindende Treffen mit westlichen Wissenschaftlern und dem Dalai Lama in seiner Residenz in Dharamsala, Indien.

Mind and Life XI: 'Investigating the Mind' bietet Veranstaltungen über drei Dimensionen der Funktionsweise des Verstandes, die sehr ausführlich im Buddhismus und von Bio-Verhaltenswissenschaftlern erforscht wurden: Aufmerksamkeit und kognitive Kontrolle, Emotionen und geistige Vorstellungskraft.
>aus *Mind and Life XI: Investigating the Mind: Exchanges between Buddhism and Biobehavioral Science*. 13.-14. September 2003.

Verwandte Themen
>
Biologische Auswirkungen der Meditation. 18. Februar 2003.
> trance passages: Erforscht die Wissenschaft veränderter Bewusstseinszustände. 7. März 2002.

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>
schau dir deinen Verstand durch ein Stroboskoblicht an - verstärkt durch tibetanische Räuscherstäbchen
> siehe auch the tibetan stroboscope von D.A. Levy

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